Leichter Leben Beratung - Coaching fuer Gruppen und Einzelpersonen
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Gemeinsam geht mehr!

21/8/2026

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Wie ist es Ihnen ergangen in der sommerlichen Hitze?

Bei den vielen Katastrophenmeldungen dieses Sommers war es nicht leicht, zuversichtlich zu bleiben.
Rekordtemperaturen sorgten für Dürre auf unseren Feldern, für mehr Hitzetote als je zuvor!
Klimawissenschaftlerin Prof. Helga Kromp-Kolb ruft zu gemeinsamen Handeln auf, denn für „Pessimismus ist es zu spät“- so ihr Motto.

Viele Baustellen, Instandhaltungsarbeiten auf den Wiener Öffis und der Schnellbahn, ziehen sich bis in den Herbst.
Aktuell sind Öffinutzer- gegenüber Autofahrer*innen benachteiligt.
Das nervt und gleichzeitig bin ich froh, in einem Land zu leben, in dem Geld für Infrastruktur da ist, die uns der Verkehrswende näherbringt.

Immer wieder die Meldung eines „Polizeieinsatzes“ auf der Strecke. Man denkt an einen verzweifelten Menschen, der seinem Leben auf den Schienen ein Ende gesetzt hat. Der "yellow September" ist der Monat, der 10. September der Tag der Suizidprävention.
Aus diesem Anlass habe ich hier wichtige Anlaufstellen der psychiatrischen und psychosozialen Versorgung in Wien und NÖ zusammengestellt.

Während finanziell besser gestellte ihre Wohnungen und Häuser mit Klimaanlagen bestücken lassen, heißt es für weniger begüterte, Ventilatoren und Klimageräte aufzustellen oder kühle Orte in Kirchen und Pfarrgemeinden aufzusuchen, sich an einer der Nebelduschen im öffentlichen Raum zu kühlen. Die Untätigkeit der Politik erhitzt die Gemüter! 
​​​Niemand kann nach diesem Sommer den Klimawandel noch leugnen.

"Gemeinsam geht mehr" - mit diesem Titel möchte der „Yellow September“ 2026 auf die zunehmende Einsamkeit in unserer Gesellschaft aufmerksam machen.
Der "Yellow September" 2026 ist ein Projekt der Gesundheit Österreich (GÖG), die im Zeitraum vom
​10. September bis 10. Oktober die Wichtigkeit der mentalen Gesundheit ins Bewusstsein der Öffentlichkeit bringen möchte. 

​Auch der Berufsverband der Lebens- und Sozialberater (#oevlsb) beteiligt sich mit vielen Angeboten dieser Initiative. Siehe auch: #wohlfuehlpool; 
​Ich biete in diesem Zeitraum kostenfreie "Hitzegespräche" an. Für alle, die noch verdauen müssen, was wir in den Monaten Juni, Juli und August erlebt haben und resigniert in die Zukunft schauen.
Ich lade Sie gerne in meine Praxis in der Alserstrasse ein oder niederschwellig zu einem online - Gespräch.


​​Kinder und Jugendliche lernen heutzutage schon in der Schule das ABC der psychosozialen Gesundheit:
A steht dabei für „Achte auf dich!“ Tu etwas für dich, was dir guttut und Freude bereitet. Mental, körperlich oder sozial. Dazu gehört das Abschalten des Handies ebenso wie des Fernsehers, gutes Essen, Körperpflege und sportliche Aktivität, kreativ sein oder Freund*innen zu treffen.
B bedeutet „Bleib in Kontakt“ – pflege deine Freundschaften aber auch, umgib dich mit Menschen, die dir guttun und vertrete in Beziehungen deine Interessen. Es kann auch bedeutet, „bleib mit dir in Kontakt“, um zu spüren, was du brauchst.
C steht für das englisch Wort „commit“ oder in der Jugendsprache „Check dein Umfeld“. Gemeint ist damit, ein Engagement, dass dir Sinn gibt und die Welt zu einem besseren Ort macht. Das kann ein Engagement für Klimaschutz, gegen Rassismus oder eine Aufgabe für die Allgemeinheit bei der Feuerwehr oder beim Roten Kreuz sein.

Gemeinsam wirksam zu sein, ist gut für unsere mentale Gesundheit.
Das meint auch Frau Prof. Kromp Kolb in ihrem Video auf You tube.  
Gemeinsam für Klimaschutz aktiv zu werden, bietet viele Möglichkeiten, die ureigensten Interessen für unsere Lebensgrundlagen zu vertreten, Gemeinschaft und Selbstwirksamkeit zu erleben!
 
Auch wenn wir nicht wissen, wie sich die Welt durch den Klimawandel noch weiter verändern und ob uns persönliches Leid erspart bleiben wird: Durch Engagement schaffen wir Hoffnung und Möglichkeitsräume. Dabei inspiriert mich das bekannt Zitat von Vaclav Havel, Widerstandskämpfer und späterer Präsident von Tschechien: „Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht“. (Vaclav Havel).

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Lernen von Pippi Langstrumpf

20/6/2026

 
Bald ist das Schuljahr geschafft und wir werden am Vormittag fröhliche Kinder in den Straßen sehen, die stolz mit ihren Zeugnissen winken.
Für sie beginnt die herrliche Zeit des süßen „Nichtstuns“ – die Ferien.

Oftmals ist es ein organisiertes „Nichtstun“ – ein Ferien Hort. Berufstätige Eltern tun sich schwer, ihre Kinder ohne Plan zuhause zu lassen und der Familienurlaub lässt noch auf sich warten. Kinder mögen es nicht so gerne- schon wieder ein Programm haben zu müssen.
In den Tag träumen und schauen, was ihnen einfällt, was der Zufall bringt, das wäre mehr nach ihrem Geschmack. Selig, wer Großeltern hat oder einen Ort bei FreundInnen, wo man einfach „sein“ kann – zeitlos.
„Ich mach mir die Welt – widde, widde wie sie mir gefällt", singt Pippi Langstrumpf in ihrem berühmten Lied. „Zwei mal drei macht vier- widde widde wid und drei macht neune.“ Am Ende stimmt auch die Rechnung wieder.

Als „Sachensucherin“ genießt es Pippi, mit ihren Freunden Tommy und Annika kleinen „Schätze“ vom Boden aufzuheben und interessante Dinge in den versteckten Winkeln des Hauses zu finden. In der Zeitlosigkeit, können sich Kinder in einen magischen Raum beamen. Sie bauen aus Sesseln, Decken, und Pölstern eine Höhle oder ein Schiff mit dem sie nach Portugal reisen.

In der Sandkiste entstehen Flusslandschaften, im Wald ein sicheres Versteck mit Vorratskammer. Geschichten aus Büchern oder Filmen beflügeln unsere Phantasie und die der Kinder. Eltern können beeinflussen, wer die HeldInnen ihrer Kinder sind, oft sind sie es selbst.

Wir brauchen Zeitlosigkeit „Muße“ um kreativ zu sein oder bei unbeschwerten Spiel Glücksgefühle zu empfinden.
Aus dem, was wir denken, was Menschen seit jeher gedacht und zu Papier gebracht haben, erschaffen wir unsere Welt immer wieder neu. Während sich die Erde dreht, gelten die Rechengesetze, die Schwerkraft. Auch die Tatsache, dass Menschen frisches Wasser, Sauerstoff und angemessene Nahrung brauchen, lässt sich nicht leugnen oder überwinden.

In diesem Rahmen aber, haben wir zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten, die wir mit Gleichgesinnten umsetzen können.
Alles könnte anders sein und es sind wir Menschen selbst, die das Andere, das Gute immer wieder neu in die Welt bringen - Hass und Hetze überwinden können. Von uns selbst hängt es ab, was wir in der Welt sehen wollen und sehen. Durch unsere Aufmerksamkeit, durch unser Reden und Handeln verstärken wir Kräfte, die schon wirken. „Lebe deinen Traum“ und „Glaub an dich“ – lautet dezent der Slogan einer Bank. Ja- stimmt Geld braucht es auch, doch manchmal gar nicht mal so viel. Auch viele kleine Spenden haben schon große Projekte auf die Beine gestellt.
In Abwandlung eines Zitats von Victor Hugo: „Es gibt nichts Mächtigeres auf der Welt, als eine Idee deren Zeit gekommen ist". Veränderung beginnt mit einem Traum, mit einer Idee oder einer Sehnsucht, der wir nachgehen und die wir mit anderen teilen.
Lernen wir von Pipi Langstrumpf und machen wir uns die Welt, wie sie uns gefällt!
​

Ich wünsche Ihnen und Ihren Kindern viel unverplante Zeit im Sommer, damit Sie ihre Träume finden und leben können! 

Unverfügbarkeit und Resonanz

12/4/2026

 
Unverfügbarkeit und Resonanz
Resonanz ist nicht nur ein physikalisches Phänomen. Im soziologisch -psychologischen Sinn bedeutet es nach Hartmut Rosa ein „Berührt sein“ durch das Handeln und Reden eines Menschen, durch ein Kunstwerk, ein Musikstück oder eine Naturerfahrung. Resonanz bringt uns in Schwingung in einen positiven „Gleichklang“, der uns transformiert, verwandelt.
Resonanz motiviert uns, etwas neu zu denken, anders zu handeln, weil wir emotional berührt sind.

Von fehlender Resonanz höre ich in der Beratung: Eine junge Therapeutin zweifelt an ihren Fähigkeiten, weil ihre Therapie bei einem Kind nicht oder zu langsam wirkt. Ein Lehrer zerbricht sich den Kopf, versucht vielfältige didaktische Methoden, um einen 12-jährigen zur Mitarbeit im Englischunterricht zu bringen. Resonanz in einer beruflichen Beziehung mit Schülern oder mit Patientinnen ist nicht „machbar“, weil sie von der Bereitschaft beider Seiten abhängt, von persönlichen und Umweltfaktoren.

Diese Erkenntnis ist bedauerlich und entlastend zugleich.
Optimierungsdruck auf persönlicher und gesellschaftlicher Ebene erschweren Resonanz.
Reflexion, Fehlerkultur, Mitgefühl sind förderlich.

In der Beratung und Supervision begeben wir uns auf die Spuren fehlender Resonanz

Junge Menschen, die erfolgreich ihre Ausbildung abgeschlossen haben und nun in ihrem beruflichen Handeln nach Selbstwirksamkeit streben, erleben, dass sie viel wissen und können und manchmal ihre Ziele doch nicht erreichen.
Der Grundkonflikt unserer modernen Zeit wird sichtbar. Wissenschaft und Technik sind darauf ausgerichtet, Welt verfügbar – berechenbar und planbar zu machen.
In der Arbeit mit Menschen werden Heilerfolge, Bildungserfolge angestrebt. Sie stellen sich nicht ein. Heilung und Bildung bleiben unverfügbar, wenn die Resonanz fehlt. Gleiches gilt auch für die Liebe, für Kunst oder Glück. Nur wenn ich mit meinem Gegenüber auf einer emotionalen Ebene in Kontakt trete, wenn ich vermitteln kann, dass mir an ihm/an ihr etwas liegt, wird mein Bemühen beantwortet. Dazu braucht es die Bereitschaft und Offenheit der kleinen Patientin, des Schülers, um bei unseren Beispielen zu bleiben.
Resonanz ist ein komplexes Phänomen.
Doch eines ist gewiss: Sie lässt sich nicht erzwingen, nicht durch theoriebasierte Methodik, nicht durch strenge Regeln und Macht.
Resonanz ereignet sich, fällt uns zu, wenn ein wohlwollender, respekt-, ja liebevoller Kontakt möglich ist.
Wissen und Können sind Voraussetzungen für den Erwerb beruflicher Qualifikationen.
Präsenz, Achtsamkeit, wertfreie Begegnung erhöhen die Chance auf Resonanz in zwischenmenschlichen Beziehungen. Das gilt für den beruflichen ebenso wie für den privaten Kontext.

In Beratung und Supervision sind meine Empfangskanäle offen. Ich höre zu und versuche das Problem und die Persönlichkeit meines Gegenübers zu erfassen. Ich frage nach und durch Antworten werden Aspekte eines Problems sichtbar, benennbar, die mein Klient noch nicht gesehen hat.

Wenn sich Resonanz einstellt, kommen wir der Lösung näher. Beglückende, befreiende auch spirituelle Erfahrungen, werden durch Resonanz verfügbar. Wir sagen auch: „Es flutscht“ oder „wir sind in einem Flow“, wenn wir Resonanz erleben. In einem theologischen Kontext würde man vielleicht von einer Gotteserfahrung sprechen.

Der Frühling lädt uns ein zu staunen, über das Unverfügbare, das, was wir nicht machen können. Auch wenn wir unseren Garten pflegen, ist das Blühen und Treiben jedes Jahr wie ein Wunder. Das morgendliche Konzert der Vögel rührt uns an, wenn wir empfänglich dafür sind, nicht wenn wir im Stau stecken oder mit dem Handy beschäftigt sind.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie sich Zeit für einen Frühlingsspaziergang nehmen und sich verbunden und im Einklang mit der Natur fühlen können!

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Praxisraum
Lichtblick: 1060 Wien, Stumpergasse 48/18, 

Alserpraxis, 1090 Wien, Alserstrasse 30/7

Telefonische Terminvereinbarung
0664 85 46 290

Zufriedene KundInnen:

" Unser Team hat sich konsolidiert - wir können jetzt in größeren Abständen weiterarbeiten.- Die vielfältigen Methoden haben mich begeistert." Frau N. nach einem einjährigen Supervisionsprozess

"Vielen Dank für Ihre Begleitung und die wertvollen Denkanstöße. Ich denke, jetzt komm ich besser zurecht mit der neuen Situation", Frau R.R. nach drei Beratungssitzungen


"Hallo Frau Sterzinger, danke der Nachfrage. Es geht besser. Ihre Beratung hat mir geholfen, wieder Tritt zu fassen." Herr R.J.

"Danke für Ihre Inputs, ich sehe jetzt wieder,
wie viele Möglichkeiten ich habe."
Frau B.H.

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